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Projekte

Donauschiene

Mit der Inbetriebnahme der Donauschiene Ende Oktober ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Energiewende Österreichs und die sichere Stromversorgung der Region gesetzt. In rund 2,5 Jahren wurden etwa 125 Millionen Euro in die nachhaltige Strominfrastruktur der Region investiert.

Generalerneuerung 220-kV-Leitung Donauschiene

Die seit 1941 in Betrieb genommene 220-kV-Leitung – auch Donauschiene genannt – ist eine wichtige Versorgungsleitung im oberösterreichischen Stromnetz. Sie führt durch das Inn-, Hausruck- und Traunviertel und musste aufgrund der langen Betriebsdauer und den stetig komplexer werdenden Anforderungen an das Stromnetz einer Generalerneuerung unterzogen werden. Dafür wurden alle Masten und Leitungsseile der Bestandleitung demontiert und ersetzt. 

Durch einen leistungsstarken Ersatzneubau der Donauschiene ist diese nun fit für die zukünftigen Anforderungen einer sicheren Stromversorgung in dieser Region. Die Übertragungskapazität wurde mehr als verdoppelt und neben der bereits vorhandenen Einspeisung des Donaukraftwerks Aschach, schafft die neue Leitung auch zusätzliche Kapazitäten für die Integration von erneuerbaren Energiequellen zur Versorgung der Stromkundinnen und -kunden in Oberösterreich. Somit stellt die Donauschiene einen wichtigen Baustein in Richtung Energiewende und Versorgungssicherheit auf regionaler Ebene und in ganz Österreich dar.

rd. 125 Mio.

Euro Investitionsvolumen

Verlauf

von St. Peter am Hart bis Ernsthofen

1.554

km Leitungsseile

250.000

Haushalte werden mit Strom versorgt

50.000

Arbeits- & Betriebsstätten werden mit Strom versorgt

420

Masten

111

km Länge der gesamten Leitung

2018

Baustart

2020

Bauende und Inbetriebnahme

Neue Leitung, alte Trasse

Die alte Trassenführung, die vom UW (Umspannwerk) St. Peter am Hart über das UW Hausruck und das UW Sattledt bis zum UW Ernsthofen verläuft, ist dabei erhalten geblieben und konnte an einigen Stellen sogar optimiert werden. Auch die Höhe der Masten wurde nach oben hin verbessert und beträgt nun einen Mindestbodenabstand von 11 Metern und erreicht damit eine Durchfahrtshöhe von 7,5 Metern. Dadurch können auch moderne landwirtschaftliche Geräte, die oft eine größere Durchfahrtshöhe benötigen, sicher unter der Leitung queren. Das war aufgrund der Planung eines schmalschaftigen Mastbildes möglich, wodurch auch die Aufstandsflächen der Masten unverändert erhalten bleiben konnten und optimale Rahmenbedingungen für die lokale und regionale (Land)-wirtschaft geschaffen wurden.


Ansprechpartner

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Sven Aberle

Projektleitung

Wagramer Straße 19 (IZD-Tower)
1220 Wien

Email sven.aberle@apg.at
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Stefan Walehrach

Projektkommunikation

Wagramer Straße 19 (IZD-Tower)
1220 Wien

Phone +43 664 88343044 Email stefan.walehrach@apg.at
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