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Hochspannungsanlage im Umspannwerk Lienz_280920_martinlugger_apg__LUG0380.jpg
Projekte

Erneuerung Südverbindung Lienz

Die Anforderungen der Stromzukunft steigen stetig an, so auch in Osttirol und Kärnten. Der Zuwachs an Verbrauchern, sowie künftige energiewirtschaftliche Entwicklungen in der Region erfordern ein leistungsstarkes Stromnetz.

Erneuerung Südverbindung Lienz

Um die sichere Stromversorgung in der Region auch für die nächsten Generationen zu gewährleisten, wird die vor rund 70 Jahren in Betrieb genommene 220-kV-Leitung der APG vom Umspannwerk Lienz bis zur italienischen Staatsgrenze erneuert. Dies geschieht zum größten Teil standortident auf der bestehenden Trasse, es wird aber auch Optimierungen hinsichtlich des Abstands zu Anrainern, zu Entwicklungsbieten der Gemeinden sowie möglichen Naturgefahren geben. Konkret wird im Gemeindegebiet von Amlach versucht, die bestehende Trasse von den Siedlungsgebieten abzurücken und so eine Verbesserung herbeizuführen.


Bei der Erneuerung der Leitung werden die bestehenden Leiterseil (Einfach-Seile) durch moderne 2er-Bündel ersetzt, wodurch die Übertragungsleistung der Leitung erhöht und gleichzeitig das Korona-Geräusch (das Knistern einer Stromleitung) merklich reduziert wird. Die Spannungsebene der Leitung von 220 Kilovolt wird beibehalten. Die bauliche Umsetzung des Projekts ist von 2027 bis 2029 geplant.

UVP

Das Erneuerungsprojekt Südverbindung Lienz wird verfahrenstechnisch mittels UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) Verfahren abgewickelt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist das strengste Prüfungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Bauvorhaben in Österreich. Solch ein offenes und transparentes Verfahren ist der APG bei der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte ein großes Anliegen. Mit der UVP wird durch die prüfenden Behörden sichergestellt, dass das gesamte Projekt transparent und detailliert dargestellt wird und alle Beteiligten (wie zum Beispiel Grundeigentümer, Gemeinden und Verfahrensparteien) partizipieren bzw. Einsicht und Stellung nehmen können. Die UVP wird voraussichtlich 2024 starten.

33,5

km Trassenlänge gesamt

29,7

km Trassenlänge Tirol

3,8

km Trassenlänge Kärnten

118

Maste gesamt

105

Maste in Tirol

13

Maste in Kärnten

Gemeinden

Nußdorf-Debant, Lienz, Tristach, Amlach, Leisach, Assling, Untertilliach, Obertilliach, Lesachtal

Trassenverlauf

Errichtung der Leitung größtenteils auf der bestehenden Trasse. Optimierungen hinsichtlich Abstand zu Anrainern, Entwicklungsgebieten der Gemeinden und Naturgefahren.

Bauphase

nach UVP in Österreich und Italien:
2-3 Jahre, geplant ca. von Sommer 2027 bis spätestens Sommer 2030

Positive Auswirkungen

  • Erneuerung: Die rund 70 Jahre alte Leitung entspricht nicht mehr dem Stand der Technik, durch die Erneuerung soll die Leitung fit für die Zukunft gemacht werden.
  • Raumgewinne für die Gemeinden: Die Entwicklungsgebiete der Gemeinden werden in der Planung berücksichtigt, abseits der Siedlungsgebiete wird weitestgehend die bestehende Trasse genutzt.

Weiterer Vorteil: Die geänderten klimatischen Bedingungen und Naturgefahren werden in der Planung bedacht.

  • Sichere Stromversorgung: Die Erneuerung sorgt für die Versorgungssicherheit im Hinblick auf den steigenden Anteil an Erneuerbaren Energien in Österreich und Italien.
  • Erreichung Klima- und Energieziele: Die Erneuerung ermöglicht die Elektrifizierung von Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft. Das Projekt leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klima- und Energieziele Österreichs.
  • Investitionen: die Investitionen in diese Leitung schaffen regionale und überregionale Wertschöpfung und stärken den Wirtschaftsstandort Osttirol.

Ansprechpartner

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Fritz Wöber

Wagramer Straße 19 (IZD-Tower)
1220 Wien

Email fritz.woeber@apg.at
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David Kolm

Wagramer Straße 19 (IZD-Tower)
1220 Wien

Email david.kolm@apg.at
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