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Infografiken

Wie entwickelt sich der Stromverbrauch in Österreich seit Beginn der Corona-Krise? Hat diese Entwicklung einen Einfluss auf Importe, Exporte oder den Großhandelsstrompreis? APG veröffentlicht auf dieser Seite regelmäßig Infografiken zu diesen und vielen weiteren Themen, das Portfolio wird kontinuierlich erweitert.

Stromverbrauch

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Österreich spart Strom

Im Oktober (KW 40 – KW 43) wurden in Österreich 4.522 GWh (Gigawattstunden) Strom verbraucht. Verglichen mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt Österreich somit dieses Jahr rund fünf Prozent unter dem Referenzwert.

Erneuerbare Energien

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Erneuerbare Energien Anteil an Stromdeckung 68 Prozent

Die Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien konnte im Oktober rund 68 Prozent des heimischen Stromverbrauchs bilanziell decken. Im Vergleich zum Vorjahr konnte somit rund 16 Prozent mehr Strom aus Erneuerbaren gewonnen werden. Der deutlichste Anstieg ist bei der Stromerzeugung aus Laufwasserkraft zu verzeichnen, die im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent zulegen konnte.

Import/Export

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Österreich ist Stomimporteur

Wie schon im Vormonat war Österreich jahreszeitbedingt auch im Oktober größtenteils von Importen aus dem Ausland abhängig. Der Import von Strom hat sich mit 805 GWh gegenüber dem Vorjahr jedoch halbiert.

Energieaustausch Bundesländer & APG

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APG Netz Rückgrat für die sichere Stromversorgung aller Regionen

Das überregionale Stromnetz der APG ist unerlässlich für die sichere Stromversorgung Österreichs. Über das jeweilige Verteilernetz können die Bundesländer überschüssig produzierten Strom in das APG Netz einspeisen und somit österreichweit nutzbar machen. Hat ein Bundesland zu wenig Strom, kann es den erforderlichen Strom aus dem Netz der APG beziehen.

Das Bundesland mit der größten Einspeisung in das APG Netz war im Oktober Niederösterreich mit 130 GWh, dies zeigt die wachsenden Kapazitäten in dieser Region aus dem Bereich der Windkraft. In Kärnten wurde im gleichen Zeitraum 122 GWh ins Stromnetz eingespeist während mit 237 GWh auch am meisten aus dem Netz entnommen wurde. Mit 213 GWh hat die Steiermark – ein klassisches Wirtschafts- und Industriebundesland – im Oktober am zweitmeisten Strom aus dem Netz entnommen.

Redispatch

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Redispatching bis Ende Oktober bereits an 194 Tagen notwendig

Damit die sichere Stromversorgung auch dann funktioniert, wenn es eng wird, muss APG fast täglich Redispatching (RD) betreiben, um Engpässe im Stromnetz zu vermeiden. 2021 waren derartige Eingriffe an 241 Tagen notwendig. Heuer waren es bis Ende Oktober schon 194 Tage.

Klimatische Rahmenbedingungen und die Einführung der Strompreiszone zwischen Ö und DE im Oktober 2018 haben den RD-Anstieg zwar gedämpft, eines ist aber klar: Die Energiewende schreitet voran, der Netzausbau hinkt hinterher und Redispatch bleibt unerlässlich.

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Redispatch-Kosten 2017-2022

Redispatch-Eingriffe in das Stromsystem sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. 2021 wurden dadurch Kosten in der Höhe von rund € 100 Millionen Euro verursacht. 2022 betrugen die Kosten für RD-Maßnahmen Ende Oktober bereits rund 81 Millionen Euro.

Deshalb investiert APG laufend in die Modernisierung eines kapazitätsstarken Stromnetzes. Damit neben der sicheren Stromversorgung und dem Erreichen der Energiewende auch die Anzahl an Redispatch-Maßnahmen und damit verbundene Kosten reduziert werden können.

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Redispatch-Kosten in der APG im Jahresvergleich 2012-2022

Ein leistungsstarkes Stromnetz mit ausreichenden Kapazitäten würde den RD-Bedarf deutlich verringern und die Kosten reduzieren. Österreichweit fehlende oder noch in Bau befindliche Stromleitungen wie z.B. in Salzburg (siehe APG-Netzentwicklungsplan) haben die Stromkunden hierzulande 2021 monatlich rund 8 Millionen Euro gekostet.

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Redispatch-Struktur Oktober 2022

Damit Engpässe im Stromnetz vermieden werden, muss APG mit dem kontrollierten Einsatz von thermischen und hydraulischen Kraftwerken entgegenwirken.

Im Oktober fallen 75 Prozent dieser Kraftwerkseinsätze auf thermische Kraftwerke und 25 Prozent auf den Abruf hydraulischer Kraftwerke zurück.

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Redispatch-Abruf Oktober 2022

Für die sichere Stromversorgung Österreichs muss APG fast täglich Redispatch-Maßnahmen durchführen. Durch gezielte Eingriffe in den Einsatz von thermischen und hydraulischen Kraftwerken kann und muss APG hohen Leitungsbelastungen kontrolliert entgegenwirken, sodass die sichere Stromversorgung für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft stets gegeben ist.

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