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Infografiken

Wie entwickelt sich der Stromverbrauch in Österreich seit Beginn der Corona-Krise? Hat diese Entwicklung einen Einfluss auf Importe, Exporte oder den Großhandelsstrompreis? APG veröffentlicht auf dieser Seite regelmäßig Infografiken zu diesen und vielen weiteren Themen, das Portfolio wird kontinuierlich erweitert.

Stromverbrauch

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Stromverbrauch auf Vergleichsniveau

Der heimische Strombedarf betrug im August (KW31 bis KW34) rund 4.238 Gigawattstunden (GWh). Im Durchschnitt lag man damit etwas unter dem Vergleichsniveau aus dem Schnitt von 2017 bis 2021.

Erneuerbare Energien

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Rund 37 Prozent weniger Produktion aus Laufwasserkraft

Die andauernden Hitzeperioden und die Trockenheit wirkten sich negativ auf die Stromerzeugung aus. Nachdem der Juli schon von Trockenheit und dem Rückgang der Stromproduktion aus Wasserkraft geprägt wurde, setzte sich der Trend im August (KW 31 – KW 34) verstärkt fort. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im August um 37 Prozent weniger Strom aus Laufwasserkraft produziert. Der Anstieg in der Produktion aus Windkraft um 35 Prozent konnte diese Entwicklung nicht umkehren.

Import/Export

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Österreich wurde im August zum Stromimporteur

In der Historie war Österreich in den Sommermonaten regelmäßig in der Lage im Strombereich im Monatssaldo Exportland zu sein. Im August 2021 war dies beispielsweise mit einem physikalischen Exportsaldo von 257 GWh der Fall. Durch die anhaltende Trockenheit im vergangenen August drehte sich dieses Bild vollkommen. Österreich konnte nur 77 Prozent seines Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien decken und musste im Monatssaldo 958 GWh importieren.

Energieaustausch Bundesländer & APG

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APG Netz Rückgrat für die sichere Stromversorgung aller Regionen

Das überregionale Stromnetz der APG ist unerlässlich für die sichere Stromversorgung Österreichs. Über das jeweilige Verteilernetz können die Bundesländer überschüssig produzierten Strom in das APG Netz einspeisen und somit österreichweit nutzbar machen. Hat ein Bundesland Produktionsengpässe kann es den erforderlichen Strom aus dem Netz der APG beziehen.

Im August waren die Bundesländer mit der größten Einspeisung in das APG Netz Tirol (304 GWh) und Burgenland (116 GWh), während Niederösterreich (391 GWh) und Wien (465 GWh) im August den meisten Strom aus dem Netz entnommen haben.

Strompreis

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Strompreis in Österreich: Monatlicher Durchschnitt im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr und auch zum letzten Monat ist der Strompreis im August wieder deutlich nach oben geklettert. Mit rund 494 Euro pro Megawattstunde (€/MWh) beträgt die monatliche Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr in etwa 495 Prozent. 2021 lag der durchschnittliche Spotmarktpreis bei rund 83 €/MWh.

Die aktuell hohen Strompreise ergeben sich durch stark gestiegene Rohstoffpreise. Der Preisanstieg ist hier insbesondere auf den Gasmarkt zurückzuführen, wobei die Situation durch den Krieg in der Ukraine weiter verschärft wird. Zusätzlich zu den hohen Gaspreisen ist auch der CO2 –Preis im Vergleich zum Vorjahr auf einem hohen Niveau, wodurch sich in Summe der derzeit hohe Strompreis ergibt.

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Strompreisentwicklung in Österreich: Wöchentliche Spotpreise im Vergleich zum Vorjahr

Die Situation am Rohstoffmarkt, insbesondere die hohen Gaspreise, sorgen auch im wöchentlichen Jahresvergleich für eine hohe Differenz. In Kalenderwoche 34 betrug der Strompreis rund 621 €/MWh. Im Vergleichszeitraum aus 2021 lag der wöchentliche Preis bei rund 90 €/MWh.

Redispatch

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Redispatching bis Ende August bereits an 167 Tagen notwendig

Damit die sichere Stromversorgung auch dann funktioniert, wenn es eng wird, muss APG fast täglich Redispatching (RD) betreiben, um Engpässe im Stromnetz zu vermeiden. 2021 waren derartige Eingriffe an 241 Tagen notwendig. Heuer waren es bis Ende August schon 167 Tage. Das sind 21 Tage mehr als im vergleichszeitraum des Vorjahres

Klimatische Rahmenbedingungen und die Einführung der Strompreiszone zwischen Ö und DE im Oktober 2018 haben den RD-Anstieg zwar gedämpft, eines ist aber klar: Die Energiewende schreitet voran, der Netzausbau hinkt hinterher und Redispatch bleibt unerlässlich.

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Redispatch-Kosten 2017-2022

Redispatch-Eingriffe in das Stromsystem sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. 2021 wurden dadurch Kosten in der Höhe von rund € 100 Millionen Euro verursacht. 2022 betrugen die Kosten für RD-Maßnahmen Ende August bereits rund 68 Millionen Euro.

Deshalb investiert APG laufend in die Modernisierung eines kapazitätsstarken Stromnetzes. Damit neben der sicheren Stromversorgung und dem Erreichen der Energiewende auch die Anzahl an Redispatch-Maßnahmen und damit verbundene Kosten reduziert werden können.

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Redispatch-Kosten in der APG im Jahresvergleich 2012-2022

Ein leistungsstarkes Stromnetz mit ausreichenden Kapazitäten würde den RD-Bedarf deutlich verringern und die Kosten reduzieren. Österreichweit fehlende oder noch in Bau befindliche Stromleitungen wie z.B. in Salzburg (siehe APG-Netzentwicklungsplan) haben die Stromkunden hierzulande 2021 monatlich rund 8 Millionen Euro gekostet.

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Redispatch-Struktur August 2022

Damit Engpässe im Stromnetzt vermieden werden, muss APG mit dem kontrollierten Einsatz von thermischen und hydraulischen Kraftwerken entgegenwirken.

Im August fallen 77 Prozent dieser Kraftwerkseinsätze auf thermische Kraftwerke und 23 Prozent auf den Abruf hydraulischer Kraftwerke zurück.

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Redispatch-Abruf August 2022

Für die sichere Stromversorgung Österreichs muss APG fast täglich Redispatch-Maßnahmen durchführen. Durch gezielte Eingriffe in den Einsatz von thermischen und hydraulischen Kraftwerken kann und muss APG hohen Leitungsbelastungen kontrolliert entgegenwirken, sodass die sichere Stromversorgung für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft stets gegeben ist.

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