Umspannwerk Wien-Südost
Um den Anforderungen der Energiezukunft gerecht zu werden, wird die bestehende 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk Wien Südost schrittweise generalerneuert und erweitert. Bis 2035 entsteht ein zentraler Strom-Knotenpunkt für Versorgungssicherheit, die Integration Erneuerbarer und wirtschaftliche Entwicklung – mit Wirkung weit über die Bundeshauptstadt hinaus.
"Größte Steckdose Wiens" wird zukunftsfit
Das Umspannwerk Wien Südost wird bis 2035 umfassend modernisiert und erweitert. APG investiert rund 300 Mio. Euro, um die Versorgungssicherheit Wiens zu sichern und erneuerbare Energien besser ins österreichweite Stromnetz zu integrieren. Zudem stärkt das Projekt durch neue Anschlussmöglichkeiten für Industriekunden den Wirtschaftsstandort.
Im Zentrum steht die vollständige Erneuerung der bestehenden 380-kV-Schaltanlage aus den 1980er-Jahren, die den steigenden Anforderungen eines Stromsystems mit hohem Anteil erneuerbarer Energien auch künftig gerecht werden soll. Die Umsetzung erfolgt in rund 32 Bauabschnitten bei laufendem Betrieb, damit die Stromversorgung für Haushalte und Betriebe jederzeit gesichert bleibt. So wird ein Schaltfeld nach dem anderen vollständig abgetragen und neu errichtet.
Auf einer Fläche von rund 15 Hektar werden Fundamente, Stahlkonstruktionen und Hochspannungsgeräte mechanisch verstärkt, um deren Kurzschlussfähigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus wird die Anlage um sechs neue Schaltfelder erweitert. Gleichzeitig installiert APG zwei neue 380/110-kV-Großtransformatoren, wodurch sich die Anschlussleistung für Wien von 600 auf 1.200 MVA verdoppelt. Zwei neue 380/220-kV-Transformatoren stärken zudem die Verbindung wichtiger Spannungsebenen im österreichischen Übertragungsnetz und ermöglichen den effizienten Transport von Wind- und Solarstrom aus der Ostregion in ganz Österreich.
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Projektticker
Alle aktuellen Infos zum Projekt im Überblick.
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- Meilenstein
„Größte Steckdose Wiens“: APG investiert 300 Mio. € in Umspannwerk Wien Südost
Bis 2035 entsteht ein zentraler Strom-Knotenpunkt für Versorgungssicherheit, Integration Erneuerbarer und wirtschaftliche Entwicklung – mit Wirkung weit über die Bundeshauptstadt hinaus, Anschlussleistung für Wien wird verdoppelt
Mit der Modernisierung und Erweiterung der 380-kV-Schaltanlage im APG-Umspannwerk Wien Südost startet eines der wichtigsten Energieinfrastrukturprojekte des Landes: Auf Einladung des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG) nahmen heute Josef Taucher, SPÖ-Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Vorsitzender des Unterausschusses Wiener Stadtwerke (in Vertretung von Stadträtin Ulli Sima), Andreas Graf-Matzner, Vice President und Country Manager von CloudHQ Germany, Gerhard Fida, Vorsitzender der Geschäftsführung Wiener Netze sowie Gerhard Christiner, Vorstandssprecher APG am symbolischen Spatenstich teil.
Netzausbau: Grundlage für Lebens- und Wirtschaftsstandort Österreich
„Ein leistungsfähiges Netz ist das Rückgrat der Stromversorgung – nur wenn Erzeugung, Transport und Verbrauch ganzheitlich zusammenspielen, kann die Dekarbonisierung des Energiesystems gelingen,“ fordert APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner den Blick auf das große Ganze. Er ergänzt: „Unser Netzentwicklungsplan sieht Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund neun Milliarden Euro bis 2035 vor – damit schaffen wir die nächste Generation Stromnetz.“
Mit Blick auf das Megaprojekt in Unterlaa betont Christiner dessen Bedeutung für Wien, die Ostregion und die gesamte Republik: „Gerade Standorte wie Wien Südost sind von zentraler Bedeutung: Als Strom-Knotenpunkte fungieren sie wie gigantische Steckdosen, die erneuerbare Erzeugung, industrielle Transformation und digitale Infrastruktur integrieren. Mit der 300 Millionen Euro schweren Modernisierung schaffen wir neue Kapazitäten für stromintensive Kunden wie Rechenzentren. Darüber hinaus verdoppeln wir die Anschlussleistung Wiens und sichern die Versorgung der Bundeshauptstadt – sowie der gesamten Ostregion – für die nächsten Jahrzehnte. Dabei bauen wir die Anlage in den kommenden 10 Jahren Schritt für Schritt um, während sie gleichzeitig in voller Funktion bleibt und österreichweit das System stützt: Immerhin wurden im Jahr 2025 in Summe ca. 22 Terrawattstunden Strom über das Umspannwerk Wien Südost transportiert - das entspricht rund einem Drittel des österreichischen Jahresverbrauchs im öffentlichen Netz!“
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Beginn der Ausführungsarbeiten.
Inbetriebnahme
Fertigstellung Gesamtprojekt
Ansprechpartner
Christoph Guldner
Projektleitung
Mara Schwarz-Mitrovic
Projektkommunikation