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Pressemeldung 28.01.2020

Salzburgleitung entscheidend für Energiewende

Für die Erreichung der Klimaziele der österreichischen Bundesregierung muss rasch gehandelt werden. Das gilt insbesondere für den Bereich der Strom-Infrastruktur. Daher hat Austrian Power Grid (APG) nach Bestätigung der Genehmigung der 380-kV-Salzburgleitung durch das Bundesverwaltungsgericht 2019 sofort begonnen, die Bauarbeiten einzuleiten. „Die Salzburgleitung ist umfassend geprüft und auch nach Berücksichtigung aller Beschwerden rechtskräftig genehmigt worden“, betont APG-Vorstand Thomas Karall. „Ohne die Salzburgleitung ist die Energiewende für Österreich unmöglich.“

„Die neue Salzburgleitung wird sieben Mal mehr Strom transportieren können als die jetzige 220-kV-Leitung“, so APG-Vorstand Gerhard Christiner. „Wir brauchen diese Kapazitäten dringend, um den erhöhten Strombedarf zu decken - und den wird es mit der Energiewende ganz sicher geben - und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“ 

Die Bauzeit für die Salzburgleitung beträgt fünf Jahre – vor allem auch bedingt durch zahlreiche Naturschutzauflagen (z.B. Berücksichtigung von Brutzeiten, in denen nicht gebaut werden darf). Sollte das Projekt 380-kV-Salzburgleitung weiter verzögert werden, kommt es zu wesentlichen negativen Auswirkungen sowohl auf die regionale als auch auf die gesamte österreichische Stromversorgung. „Die kritischen Situationen nehmen laufend zu; wir müssen fast täglich Stabilisierungsmaßnahmen für das Stromnetz durchführen. Alleine im vergangenen Jahr lagen die Redispatch-Kosten (künstliche Netzeingriffe) bei rund 150 Millionen Euro. Die zeitgerechte Inbetriebnahme der Salzburgleitung ist somit Bedingung und Voraussetzung der Versorgungssicherheit und Energiewende in Österreich“, so Christiner. 

Pressekontakt

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Christoph Schuh

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