TSOs CEO Covid
23.04.2020

Stromnetzbetreiber arbeiten auf Hochtouren und grenzübergreifend damit das Licht in Europa nicht ausgeht…

Die Übertragungsnetzbetreiber von Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz koordinieren regelmäßig ihre Bemühungen um die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Bürger, die Stromversorgung und die Wirtschaft bestmöglich zu limitieren. „Wir müssen gemeinsam die Stabilität des Stromnetzes, die Kontinuität unserer Dienstleistungen und den Betrieb unserer Netzinfrastruktur, die das eigentliche Rückgrat der miteinander vernetzten Elektrizitätssysteme auf dem ganzen Kontinent darstellt, sicherstellen", so die gemeinsame Erklärung der CEOs der Hochspannungsnetzbetreiber.

„Die Energiewirtschaft war schon immer eine essentielle Komponente der europäischen Partnerschaft. Nun, da die COVID-19 Pandemie das Leben unserer Bürger und die europäische Wirtschaft mit voller Kraft trifft, ist eine sichere Stromversorgung mehr denn je ein unerlässlicher Faktor für das Funktionieren des täglichen Lebens, für Gesundheitsdienste und allgemein für alle systemrelevanten Aktivitäten.”

„Unser Hauptanliegen ist es natürlich sicherzustellen, dass das Licht nicht ausgeht und dass die Stromversorgung für Gesundheitsdienstleister, die in der Krise besonders gefordert sind, zu gewährleisten”, betonen die CEOs: „Daher ist unsere höchste Priorität die Gesundheit unserer Mitarbeiter – vor allem jener, die an maßgeblichen Positionen arbeiten, wie zum Beispiel in den nationalen Kontrollzentren oder Mitarbeiter, die mit wichtigen vorsorglichen Wartungs- und dringlichen Reparaturarbeiten unserer Netze betraut sind.”

Die Unternehmen tauschen sich regelmäßig über ihre jeweiligen Vorsorgepläne und speziellen Maßnahmen aus. Dies beginnt mit Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen für Mitarbeiter, umfasst aber auch die Vorbereitung von verschiedenen Szenarien, bei denen ein Netzbetrieb mit einer reduzierten Mitarbeiterzahl notwendig wird.