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Pressemeldung 03.12.2021

Austrian Power Grid AG (APG) und Projektpartner reichen Strominfrastrukturprojekt zur UVP ein

Strenges und transparentes Verfahren 

Die UVP ist das strengste Prüfungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur- und Bauvorhaben in Österreich. Ein offenes und transparentes Verfahren ist der APG und den Projektpartnern ein großes Anliegen. Mit der UVP wird durch die prüfenden Behörden sichergestellt, dass das gesamte Projekt weiterhin transparent und detailliert dargestellt wird und alle Beteiligten (wie zum Beispiel Grundeigentümer, Gemeinden und Verfahrensparteien) Einsicht und Stellung nehmen können. Am 29. November hat die APG, gemeinsam mit den Projektpartnern Netz OÖ und LINZ NETZ, gemäß Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVP-G 2000) alle Projektunterlagen bei den zuständigen Behörden der Länder Ober- und Niederösterreich eingereicht. 

Nächste Schritte und Öffentlichkeitsbeteiligung 

Die nächsten Schritte im Verfahren der UVP sind im UVP-G 2000 vorgegeben und werden durch die UVP-Behörden der Länder Ober- und Niederösterreich gesetzt. Zuerst erfolgt die Prüfung auf Vollständigkeit und eine Bewertung auf Prüffähigkeit der eingereichten Unterlagen. 

Nach Abschluss der Vollständigkeitsprüfung (voraussichtlich im 1. Quartal 2022) werden von den UVP-Behörden Schritte zur Beteiligung der Öffentlichkeit gesetzt und die Unterlagen in den Standortgemeinden und bei den UVP-Behörden öffentlich aufgelegt. Die Zeiträume und Modalitäten zur Einsichtnahme sowie der Hinweis auf die Möglichkeit für die Öffentlichkeit, zum Vorhaben und zur Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) eine Stellungnahme abgeben zu können, werden von den UVP-Behörden im Vorfeld öffentlich bekanntgegeben. 

Anforderungen in der Region steigen 

Der Stromverbrauch im Zentralraum Oberösterreich wird in den nächsten Jahren weiterhin deutlich zunehmen. Grund dafür sind dynamische Entwicklungen in der Region: Wachstum des Wirtschaftsraums Enns-Steyr, voranschreitende Elektrifizierung und damit auch Prozessumstellungen der Industrie (Stichworte: Dekarbonisierung, strombasierte Stahlerzeugung) sowie eine steigende Anzahl an Verbrauchern. Allein im Städtedreieck Linz - Wels - Steyr wird vom Land Oberösterreich bis 2040 ein Wachstum auf rund 350.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorhergesagt. 

Aktuell wird der Zentralraum Oberösterreich über ein 110-kV-Netz mit Strom versorgt. Dieses ist für die zukünftigen Anforderungen in der Region nicht ausgelegt. Als Ersatz ist die Errichtung eines 220-kV-Versorgungsringes geplant. „Damit sorgen wir, gemeinsam mit unseren Projektpartnern Netz OÖ und LINZ NETZ, für eine sichere Stromversorgung für die nächsten Generationen. Im Industriebundesland Oberösterreich ermöglichen wir so die Elektrifizierung von Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft. Das Projekt leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klima- und Energieziele Österreichs“, sagt Fritz Wöber, Pressesprecher der APG. 

Pressekontakt

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Fritz Wöber

Wagramer Straße 19 (IZD-Tower)
1220 Wien

Email fritz.woeber@apg.at

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