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Netzfrequenz

Mit der Netzfrequenz wird in einem Drehstromnetz die Frequenz der elektrischen Energieversorgung mittels Wechselspannung bezeichnet, welche sich von der Rotationsgeschwindigkeit der stromerzeugenden Synchrongeneratoren ableitet. Sie ist in einem synchron betriebenen Stromversorgungsnetz einheitlich und, bis auf kleine regeltechnische Abweichungen vom Nennwert, konstant.
In Europa, Asien, Australien, einem Großteil von Afrika und Südamerika wird für das allgemeine Stromnetz, in sogenannten Verbundnetzen, eine Netzfrequenz von 50 Hz (Hertz) verwendet. Die Netzfrequenz ist ein Indikator für die Qualität und Stabilität eines Übertragungsnetzes. Für eine stabile Netzfrequenz sind Erzeugung und Verbrauch im Stromnetz zu jedem Zeitpunkt im Gleichgewicht zu halten - die Hauptaufgabe der APG als Regelzonenführer ist die Aufrechterhaltung dieses sensiblen Gleichgewichts im Bereich der Regelzone APG. Abweichungen der Frequenz vom 50 Hz Sollwert und können im Ernstfall rasch zu weiträumigen Versorgungsunterbrechungen führen.