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Ausgleichsenergie

Um einen stabilen Netzbetrieb gewährleisten zu können, ist es erforderlich, dass sich erzeugte und verbrauchte elektrische Energie jederzeit im Gleichgewicht befinden.
Der Übertragungsnetzbetreiber bzw. Regelzonenführer ist für die Aufrechterhaltung dieses Gleichgewichts unter Verwendung der Leistungs-Frequenz-Regelung (nach §7 Z 60 ElWOG2010) verantwortlich. Treten z.B. Verbrauchsschwankungen in der Regelzone auf, werden entsprechende Regelreserven aktiviert (Primärregelung, Sekundärregelung und Tertiärregelung) bzw. deaktiviert um auftretende Ungleichgewichte kontinuierlich auszugleichen. Die durch die Aktivierung der Regelreserve entstehende Energiemenge bezeichnet man als Regelenergie. Unter Ausgleichsenergie versteht man die Abweichung von Bilanzgruppen von ihrem Prognosewert (Fahrplan).