Mastblau

<br>Leitungsprovisorium in Betrieb genommen<br>&nbsp;

19.03.2012

Am 16. Februar wurde ein Strommast an der 220-kV-Leitung, die vom Süden aus zur Stadt Salzburg führt, im Bereich des Hagengebirges durch einen extremen Lawinenabgang schwer beschädigt. Die Leitung war seitdem außer Betrieb. Die Versorgung des Bereichs Salzburg Stadt konnte durch den ersten Bauabschnitt der 380-kV-Salzburgleitung aufrechterhalten werden.

 

Instandsetzungsarbeiten unter Extrembedingungen erfolgreich

Nach zwei Wochen Bauzeit konnte das unter größten Anstrengungen errichtete Leitungsprovisorium zur Absicherung der Salzburger Stromversorgung in Betrieb genommen werden. Da der Leitungsschaden an einer sehr schwer zugänglichen Stelle der für die Versorgungssicherheit Salzburgs enorm wichtigen 220-kV-Leitung aufgetreten war, musste zuvor der 15 Kilometer lange Zufahrtsweg zum schadhaften Strommasten oberhalb des Blühnbachtals sowie das betroffene Mastfundament vom meterhohen Schnee befreit werden. Aufgrund der andauernden Lawinengefahr und des denkbar schlechten Wetters ist dem APG-Team mit der Errichtung des Provisoriums in der Höhe von 1.500 m in so kurzer Zeit eine Meisterleistung gelungen.

 

Neuer Strommast für die Leitung im Hagengebirge

Das Leitungsprovisorium bleibt nun so lange im Einsatz, bis das zerstörte Mastfundament saniert und ein neuer Strommast errichtet ist. Die dafür notwendigen statischen Berechnungen sind bereits erfolgt, die Vorfertigung der neuen Mastteile seit einer Woche in Gang. Bis Mitte Mai soll der Mast fertig sein. Danach wird die rund 60 Jahre alte Leitungsverbindung wieder den Normalbetrieb aufnehmen können.

 

Dadurch können etwaige marktseitige Einschränkungen, aufgrund des damit verbundenen geringeren Bedarfs an Engpassmanagementmaßnahmen, auf ein Minimum reduziert werden.