Entschädigung

Die APG-Weinviertelleitung beansprucht mein Grundstück

Ein Grundstück kann grundsätzlich entweder durch einen Maststandort selbst oder durch eine Überspannung – hier führen nur die Leiterseile und der damit verbundene Servitutsbereich über das Grundstück - beansprucht werden. Wie die beanspruchten land- und forstwirtschaftlichen Flächen entschädigt werden, ist in der Richtlinie der APG für alle Grundeigentümer einheitlich geregelt. Die Gewährleistung einer einheit-lichen Vorgangsweise und die Gleichbehandlung aller Grundeigentümer hat für die APG oberstes Priorität.

Die Richtlinie regelt die Berechnung der Entschädigungshöhe der mit den Grundeigen-tümern privatrechtlich und im Einvernehmen abzuschließenden Dienstbarkeitsüberein-kommen. Die Richtlinie der APG gewährleitest eine einheitliche, angemessene und partnerschaftliche Vorgehensweise bei Grundinanspruchnahmen für den Ersatzneubau der APG-Weinviertelleitung und gliedert sich in 3 Teilbereiche:

  • landwirtschaftliche Grundstücke
  • forstwirtschaftliche Grundstücke
  • Allgemeines

Handelt es sich bei der beanspruchten Fläche um ein landwirtschaftlich genutztes und gewidmetes Grundstück wird das Entschädigungsentgelt auf Basis der Richtlinie ermittelt. Dabei werden auch die unterschiedlichen Verkehrswerte in der Projektregion berücksichtigt.

Handelt es sich bei der beanspruchten Fläche um einen Wald der im Zuge der Leitungserrichtung oder im Betrieb gefällt werden muss, so wird die Höhe der Entschädigungsleistung auf Basis der Richtlinie durch einen Sachverständigen bewertet. Die Bewertung erfolgt dabei nach anerkannten Methoden der Waldwert-rechnung.

Die APG verpflichtet sich auch, die durch den Bau der Leitung entstandenen Flurschäden entsprechend der von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich herausgegebenen „Vergütungsrichtlinie für die Inanspruchnahme land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke“ abzugelten.