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Prüfung der Salzburgleitung

Nach einer langen und intensiven Planungsphase wurden 2012 die Unterlagen für die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) der Salzburgleitung erstellt. Die UVE stellt im Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) das wesentliche Kernstück der Prüfungen dar und enthält neben der Beschreibung der Salzburgleitung auch sämtliche umweltrelevanten Angaben zum Projekt. Gemeinsam mit dem Genehmigungsantrag und den technischen Unterlagen wurde die UVE Ende September 2012 bei den beiden zuständigen UVP-Behörden (in Oberösterreich und in Salzburg) eingereicht.

Innerhalb der UVE bildet die Vorhabensbeschreibung der Salzburgleitung mit der Darstellung des Ist-Zustandes der potenziell beeinträchtigten Umwelt (Mensch und Natur) die Basis für weiteren 23 Fachbeiträge. Sie enthält neben allen baulichen Aspekten auch die Darstellung aller Auswirkungen, die sowohl mit dem Bau als auch dem späteren Betrieb der Salzburgleitung in Zusammenhang stehen können.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der UVE ist die Darstellung alternativer Lösungsmöglichkeiten. Diese Fachbeiträge enthalten die von der Projektwerberin APG im Zuge der Planungen untersuchten Standort- und Trassenvarianten sowie technische Alternativen. Das im September 2012 gestartete UVP-Verfahren ist das strengste Prüfungs- und Genehmigungsverfahren, das die österreichische Rechtsordnung kennt. Die Bewertung der möglichen Auswirkungen der Salzburgleitung erfolgte durch Sachverständige aus allen entsprechenden Fachgebieten, die von der zuständigen UVP-Behörde bestellt wurden.

Projektstand

September 2012  Einreichung der Projektunterlagen bei den UVP-Behörden
Dezember 2015 Positiver UVP-Bescheid 1. Instanz

Februar 2016

Beginn des UVP-Verfahrens am Bundesverwaltungsgericht
Juli 2017  Mündliche Verhandlung UVP-Verfahren am Bundesverwaltungsgericht
 5. März 2019  BVwG bestätigt positiven UVP-Bescheid