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Optimierung SRL: APG kooperiert mit IGCC

Weitere Optimierung der Sekundärregelung: APG kooperiert mit dem IGCC

18.04.2014

Eine der wesentlichsten Aufgaben eines TSOs ist die Aufrechterhaltung und Sicherstellung des Ausgleichs zwischen erzeugter und verbrauchter Energie innerhalb der Regelzone durch den Einsatz von Regelenergie. Durch die Koordinierung des Einsatzes zwischen mehreren TSOs kann dieser Einsatz optimiert werden.

Eine Möglichkeit zur Einsatzoptimierung ist das „Netting“ von Sekundärregelenergieabrufen zwischen mehreren Regelzonen. Ziel ist es, gegenläufige Abrufe von Regelenergie zu vermeiden, dadurch Kosten einzusparen und gleichzeitig sogar die Netzstabilität zu erhöhen, da relativ betrachtet ‚mehr‘ Regelenergie zur Verfügung steht.

Die seit Mitte Mai 2013 operativ umgesetzte Imabalance Netting Cooperation (INC) zwischen dem slowenischen TSO ELES und der APG zeigt dies deutlich auf.

Eine weitere Optimierung des Regelenergieeinsatzes durch ähnlich gelagerte Kooperationen mit 9 weiteren europäischen TSOs erfolgt, vorbehaltlich eines erfolgreichen Abschlusses der internen Tests, ab dem 24.04.2014. Die APG kooperiert dazu mit der bereits bestehenden International Grid Control Cooperation (IGCC), in deren Rahmen eine Optimierung des österreichischen Sekundärregelenergiebedarfs mit jenem von Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, der Tschechischen Republik sowie der Schweiz stattfinden wird.

Analog zu der Imbalance Netting Cooperation mit ELES erfolgt für diese Kooperation keine Reservierung von Netzkapazitäten für den Austausch von Regelenergie.

Die ausgetauschten Leistungen werden ab Inbetriebnahme auf der APG-Homepage unter dem Punkt Sekundärregelung im Viertelstundenraster veröffentlicht.

Eine Beschreibung des Modells ist ebenfalls auf der APG-Homepage unter dem Punkt Imbalance Netting Kooperationen zu finden.