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APG demontiert im Lavanttal 20 km Stromleitungen

28.09.2011

Die einsystemige 110-kV-Leitung von der Kraftwerksschaltanlage St. Andrä in Kärnten zur Kraftwerksschaltanlage Arnstein in der Steiermark wird derzeit auf der gesamten Länge von 40 km abgebaut. Auf Kärntner Landesgebiet gehört die Anlage der Austrian Power Grid AG, in der Steiermark der Stromnetz Steiermark GmbH.

 

 

In Kärnten werden derzeit rund 20 km Leitungen mit insgesamt 202 Masten abgebaut. Die Leitung stammt aus dem Jahr 1941 und ist großteils noch mit Holzmasten ausgestattet. Während die Leitung beim Bau auf freiem Gelände errichtet wurde, sind heute 65 der insgesamt 410 Grundstücke, auf denen die Leitung verläuft, bebaut. Daher ist der Abbau der Leitung eine wesentliche Entlastung von bewohnten Grundstücken im Lavanttal. „Besonders im Raum St. Stefan ist der Abbau der Leitung eine große Entlastung für die Menschen“, erklärt Ing. Julius Wratschko, Leiter der Betriebsregion Süd & Ost der Austrian Power Grid AG.

Die aktuellen Netzuntersuchungen haben ergeben, dass diese Leitung netztechnisch nicht mehr notwendig ist. Daher hat die Austrian Power Grid AG entschieden, dass die Leitung demontiert wird und damit auch die Servitutsrechte für die Leitung aufgegeben werden.