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Neue Informationsdrehscheibe für Salzburgleitung

22.11.2010

Für die Austrian Power Grid AG ist es ein wichtiges Anliegen während der Planungen für die 380-kV-Salzburgleitung, aktiv und aktuell über alle wesentlichen Schritte zu informieren. In St. Johann im Pongau wurde aus diesem Grund ein Projektbüro eingerichtet, das als Kommunikationsdrehscheibe und Anlaufstelle für die Bevölkerung dient.

„Wir setzen ganz auf den persönlichen Dialog mit den Grundeigentümern und Anrainern der Salzburgleitung“, sagt Projektleiter Wolfgang Hafner. Dies hat sich auch bereits bei der Errichtung des ersten Projektteils der Salzburgleitung, die nach 18-monatiger Bauzeit Ende Jänner 2011 in Betrieb gehen wird, bewährt. „Im persönlichen Gespräch ist es am besten möglich, auf die jeweilige individuelle Situation einzugehen“, ist Hafner überzeugt.

Im ständigen Dialog mit der Bevölkerung

Die 380-kV-Salzburgleitung vom Netzknoten St. Peter bis zum Netzknoten Tauern ist eines der bedeutensten Infrastrukturvorhaben Österreichs. Entsprechend stark ist auch das öffentliche Interesse an diesem Projekt. Als Projektbetreiber ist es für die Austrian Power Grid AG eine Selbstverständlichkeit, für die zahlreichen Fragen, die die Anrainer und die interessierte Öffentlichkeit zur Salzburgleitung haben, zur Verfügung zu stehen. Um diesem Bedürfnis nachzukommen, wurde als wesentlicher Bestandteil der Dialogoffensive in St. Johann im Pongau, Hauptstraße 73, ein Projektbüro eingerichtet. Hier stehen Ihnen Mitglieder des Projektteams für Informationen zur Verfügung.

Neben dem Projektbüro bleibt natürlich auch die kostenlose Info-Hotline 0800-311-680 weiterhin bestehen und auf der Projektwebsite www.salzburgleitung.at findet man, zusätzlich zu den Kontaktdaten des Projektteams, auch alle aktuellen Informationen zur 380-kV-Salzburgleitung.

Nach den erfolgreichen und von der Bevölkerung gut besuchten Informationsmessen im Anschluss an die Präsentation des LEG optimierten Trassenkorridors des Expertengremiums im Juni, fanden in den Sommermonaten über 70 persönliche Gespräche mit Vertretern aus den Korridorgemeinden sowie mit möglichen Grundeigentümern statt. Neben den vielen persönlichen Gesprächen wurden in diesem Zeitraum auch über 50 schriftliche Anfragen durch das Projektteam beantwortet.

Als weiterer Meilenstein im Projekt wurde am 6. Oktober 2010 zwischen der Landwirtschaftskammer Salzburg (LK Salzburg) und der Austrian Power Grid AG eine Rahmenvereinbarung über die Entschädigungen land- und forstwirtschaftlicher Flächen abgeschlossen. Um die Salzburger Bevölkerung auch über diesen Meilenstein im Projekt umfassend informieren zu können, fanden vom 15. - 18. November 2011 vier Informationsmessen in Zell a. See, Salzburg, Hallein und St. Johann i. Pongau statt. Diese vier Informationsmessen wurden in Kooperation mit der LK Salzburg durchgeführt.

Eine offene Gesprächsbasis ist von entscheidender Bedeutung. „Unser Standard ist es unter Einbeziehung der Anrainer zu planen“, steht für Hafner fest. Die positiven Erfahrungen beim Bau des ersten Projektteils belegen, dass auch ein Projekt dieser Größenordnung im Dialog und Kooperation mit der Bevölkerung realisiert werden kann.

Weitere Informationsveranstaltungen bereits fixiert

Der aktive Dialog mit der Bevölkerung wird in bewährter Weise auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Im Frühsommer und im Herbst sind bereits Informationsmessen zum Projektfortschritt und der Umweltverträglichkeitsprüfung geplant. Die Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung ist für das Frühjahr 2012 geplant.