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Leitungsnetz

Die Lebensadern Österreichs

Systeme und Trassen

Die gesamte Systemlänge im Netz der APG beträgt über 6.700 Kilometer und ist auf drei Spannungsebenen verteilt: 380 kV, 220 kV und 110 kV.
Als "Leitungssystem" oder kurz "System" wird ein Satz von drei Phasen (= drei Leiterseile) bezeichnet, die für den Stromtransport mindestens nötig sind. Man spricht daher auch von "Dreileitersystem", "Dreiphasensystem" oder auch einfach vom "Drehstromsystem".

Auf einem Hochspannungsmast können ein oder mehrere Systeme geführt werden.

380 kV - die Hochspannungsebene

Bei der Stromübertragung erwärmen sich die Leiterseile, was zu Stromübertragungsverlusten führt. Diese Übertragungsverluste sind aber umso geringer, je höher die Spannung ist.

Gerade beim Transport hoher Übertragungsleistungen über weite Entfernungen werden Leitungen daher standardmäßig mit 380 kV betrieben werden.

Transformatoren und Schaltanlagen

Um elektrische Energie in Haushalten bereitstellen zu können, muss die Spannung nahe den Verbraucherzentren auf ein niedriges Niveau transformiert bzw. umgespannt werden. Dies geschieht in sogenannten Umspannwerken, von denen in Österreich 58 von der Austrian Power Grid AG betrieben werden.