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Sekundärregelung

Der Markt für Sekundärregelung wird mit der Einführung des Regelarbeitsmarkts in zwei getrennte Stufen gegliedert: die Leistungs- und Energieausschreibung.

Im Rahmen der Leistungsausschreibung bieten Marktteilnehmer präqualifizierte Kapazitäten zur Leistungsvorhaltung an, die sie im Fall des Zuschlags auch am Regelarbeitsmarkt anbieten müssen. Neben der angebotenen Leistung zeichnet sich ein Gebot für Sekundärregelleistung durch den Leistungspreis aus. Nach diesem werden die abgegebenen Gebote aufsteigend gereiht (Merit Order Liste für Leistung). Die für APG günstigsten Gebote werden schließlich - gemäß den veröffentlichten Zuschlagskriterien und Bedarfen - für die Leistungsvorhaltung zugeschlagen.

Die zweite Stufe des Markts bilden untertägig durchgeführte Energieausschreibungen (Regelarbeitsmarkt). Hier können Anbieter ihre bereits in der Leistungsausschreibung abgegebenen Energiepreise anpassen oder sonstige präqualifizierte Kapazitäten, unabhängig von der Leistungsausschreibung, anbieten. Die abgegebenen Gebote werden wiederum in einer Merit Order Liste nach ihrem Energiepreis gereiht.

Die Aktivierung der einzelnen Gebote erfolgt automatisch - erneut gemäß den veröffentlichten Kriterien - durch den Sekundärregler der APG unter Vorgabe eines Leistungssollwertes, mit dem Ziel die Regelzone auszugleichen.