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Stromerzeugung

An erster Stelle der Energie-Erzeugungskette stehen Stromerzeugungsanlagen (Kraftwerke), die elektrischen Strom aus verschiedensten Primärenergieträgern umwandeln. Die Stromerzeugung – und Verteilung kann grundsätzlich zentral oder dezentral durchgeführt werden:

  • Von dezentraler Stromerzeugung spricht man, wenn verbrauchernah erzeugt bzw. der Energiebedarf innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten mittels Kleinkraftwerken gedeckt wird.
  • Bei der zentralen Stromerzeugung erfolgt die Stromerzeugung in größeren Kraftwerken bzw. Stromerzeugungsanlagen, wie zum Beispiel in Laufwasserkraftwerken, Gaskraftwerken oder auch Windparks. Der erzeugte elektrische Strom wird von den Kraftwerken in das Hoch- oder Höchstspannungsnetz gespeist und über die Netzinfrastruktur an Industriekunden sowie private Verbraucher verteilt. In der Regel liegen diese Kraftwerke außerhalb der Wohngebiete und deren erzeugter Strom muss über weite Strecken bis zu den Endkunden transportiert werden. Einen nicht unwesentlichen Aspekt in der zentralen Stromerzeugung bilden deshalb die Verluste der elektrischen Betriebsmittel, die bei Transformation auf andere Spannungsebenen und in Form von Übertragungsverlusten in den Hochspannungsleitungen auftreten.