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Der Strommangel der Nachkriegszeit führte dazu, dass eine Verstaatlichung der Stromverteilnetze efolgte.
Die Aufgabe der Republik Österreich war es das Elektrizitätssystem wieder auf- und auszubauen.
Der Ausbau der Netze wurde zunächst durch Hilfe des Marshall-Plans ermöglicht.
Der wirtschaftliche Aufschwung brachte auch einen Mehrbedarf an elektrischer Energie. Dadurch wurden auch die Anforderungen an die Netze verstärkt und immer mehr Stromübertragungsleitungen in höheren Spannungsebenen gebaut. Der Standard wurde von 220-kV-Leitungen auf 380-kV-Leitungen erhöht.
Durch den Beitritt Österreichs zur EU wurde die Marktliberalisierung erstmals für die APG relevant.
Die Europäische Union gibt vor, dass eine Trennung von Erzeugung, Übertragung und Vertrieb erfolgen muss. Im Jahr 1999 wurde die VERBUND-Austrian Power Grid GmbH gegründet.
2001 erfolgte die Umgründung der VERBUND-Austrian Power Grid GmbH auf die VERBUND-Austrian Power Grid AG.
Der Bau der beiden Großprojekte Steiermarkleitung und Salzburgleitung bestimmt die ersten Jahre des neuen Jahrtausends.