APG setzt weitere Maßnahmen zur EPV-Vermeidung

APG: Weitere Maßnahmen zur Vermeidung, Beseitigung und Überwindung von Engpässen und Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit (EPV)

27.10.2017

Um weiterhin einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten zu können, ist die APG auf die Verfügbarkeit von Kraftwerken zum Zwecke des Redispatch angewiesen.  Dies wurde schon bislang über Verträge sichergestellt, wobei für die Wintermonate (inklusive Winter 2017/18) ein deutscher Übertragungsnetzbetreiber und für die Sommermonate APG die entsprechende Kontrahierung vorgenommen hat.

APG benötigt nun für die Sommermonate 2018 neuerlich Kraftwerke und beabsichtigt diese unter Vertrag zu nehmen. Wie bisher wird in Abstimmung mit der ECA ein entsprechendes Verfahren durchgeführt.

Im Anschluss daran ist geplant, mehrjährige jahresdurchgängige Verträge mit Kraftwerksbetreibern auf Basis der einschlägigen EU-Vorgaben sowie des § 23 Abs 2 Z 5 ElWOG, BGBl. I Nr. 108/2017, abzuschließen. Derzeit wird eine von APG in Auftrag gegebene Studie erstellt, die den konkreten Leistungsbedarf für die kommenden Jahre abschätzt. Diese Studie berücksichtigt die netzbetrieblichen Erfahrungen der vergangenen Jahre. Abschließende Ergebnisse dieser Studie werden für Ende des Jahres 2017 erwartet.

Die weitere Vorgehensweise, Teilnahme sowie die Vertragsbedingungen werden APG und ECA gemeinsam ausarbeiten.
Über den aktuellen Stand der Entwicklungen wird künftig an dieser Stelle informiert werden.